Die folgende Übersicht gibt Ihnen Informationen und Anregungen in der ersten Phase Ihres Studiums. Hierzu zählen die Erstsemestertage (Flying Days), das Brückenkursangebot, das Grundpraktikum sowie die spätere Vertiefung im Studiengang Erneuerbare Energien.
ZWECK DES PRAKTIKUMS
Ziel des Praktikums ist es, Ihnen einen ersten Einblick in die Arbeitswelt zu geben. Sie sollen persönliche Erfahrungen machen, um berufliche Herausforderungen vor und während des Studiums kennenzulernen. Hierzu gehört auch die Vermittlung von spezifischen und fachlichen Kenntnissen in den Betrieben. Sie sollen des Weiteren soziale und berufsständische Probleme erkennen, sodass Sie daraus Problembewusstsein erwerben, welches für Ihr praxisbezogene Studium auf wissenschaftlicher Grundlage notwendig ist. Mit Abschluss des Grundpraktikums haben Sie ein erstes Verständnis für betriebliche Vorgänge erworben.
Das Grundpraktikum dient zum ersten Einstieg in das künftige Berufsfeld und soll Ihnen ermöglichen, den Arbeitsalltag grundlegend kennenzulernen.
MODALITÄTEN
Die praktische Vorbildung besteht aus einem achtwöchigen Grundpraktikum. Der Zeitraum des Grundpraktikums sollte zusammenhängend sein (acht Wochen Tätigkeit mit einer Wochenarbeitszeit von rund 40 Stunden).
VORGABEN FÜR DAS UNTERNEHMEN
Das Unternehmen sollte von der Industrie- und Handelskammer (IHK) bzw. von der Handwerkskammer als Ausbildungsbetrieb zugelassen sein. Darüber hinaus sind die meisten eingetragenen Unternehmen als GmbH als Praktikumsstelle zulässig.
Beim Grundpraktikum handelt es sich um ein Pflichtpraktikum im Rahmen des Studiengangs „Erneuerbare Energien“. Daher gelten die entsprechenden gesetzlichen Regelungen zu Pflichtpraktika.
Das Prüfungsamt stellt bei Bedarf eine Bescheinigung darüber aus, dass es sich um ein Pflichtpraktikum handelt, sofern das Unternehmen einen entsprechenden Nachweis einfordert. Eine Vorlage für einen Mustervertrag zwischen dem Unternehmen und dem Praktikanten bietet die Hochschule nicht.
BERICHT ZUM GRUNDPRAKTIKUM
Die Dokumentation für das Grundpraktikum erfolgt durch
Hinweis: Diese Regelung gilt nur für Studierende im Bachelorstudiengang "Erneuerbare Energien".
ANERKENNUNG DES GRUND- UND FACHPRAKTIKUMS
Sie müssen folgende Nachweise beim Studiengangsbeauftragten in schriftlicher Form vorlegen, um eine Anerkennung Ihres Grundpraktikums zu erhalten:
Den Laufzettel erhalten Sie im Prüfungsamt. Wenn Ihnen sämtliche Dokumente vorliegen, können Sie sich in der Sprechstunde des Studiengangsleiters das Praktikum anerkennen lassen.
Erst wenn beide Praktika abgeleistet und vom Studiengangsleiter bestätigt wurden, können Sie Ihren Laufzettel beim Prüfungsamt vorlegen.
SUCHE NACH EINEM PRAKTIKUMSPLATZ
Für die Suche nach einem Unternehmen für das Praktikum sind Sie selbstständig verantwortlich. Über UCB-Contact oder bei einigen Professorinnen und Professoren gibt es regelmäßig Ausschreibungen für Praktikumsstellen. Auch der Career-Service der Hochschule Trier bietet in der Jobbörse aktuelle Ausschreibungen für Praktikumsplätze. Darüber hinaus können Sie über das Internet nach Unternehmen und Praktikumsstellen recherchieren. Entweder schreiben die Unternehmen selber Praktika aus oder Sie können sich bei interessanten Unternehmen auch initiativ bewerben. Ordentliche Bewerbungsunterlagen mit einem Anschreiben und einen Lebenslauf sind obligatorisch.
NÜTZLICHE LINKS UND DOKUMENTE
Informationen des Prüfungsamts zur praktischen Vorbildung:
➚ Informationen zur praktischen Vorbildung vom Prüfungsamt
Der Ratgeber zur praktischen Vorbildung fasst die wesentlichen Informationen zusammen:
⤓ Ratgeber zur praktischen Vorbildung (Grundpraktikum)
Rechtlich bindend ist die Ordnung für die praktische Vorbildung:
⤓ Regelung für die praktische Vorbildung
Laufzettel zur Anerkennung der praktischen Vorbildung:
➚ Laufzettel „Antrag auf Anerkennung der Bachelor-Praktika“
Mit Ihrer Hochschulzugangsberechtigung können Sie sich am Umwelt-Campus für einen Studienplatz bewerben und zum Studium einschreiben. Der Studienservice unterstützt Sie dabei, damit Sie die notwendigen Unterlagen bereitstellen können.
Am Umwelt-Campus gibt es zahlreiche Angebote, die Ihnen den Einstieg ins Studium erleichtern. Bereits Mitte September beginnen die Brückenkurse zu unterschiedlichen Fächerkombinationen. Diese Brückenkurse ermöglichen Ihnen innerhalb von zwei Wochen, Ihre schulischen Kenntnisse zu Mathematik, Physik, Chemie bzw. Englisch aufzufrischen. Ein Vorteil der Brückenkurse ist es, dass Sie einen ersten Einstieg in den Vorlesungs- und Seminaralltag im Studium bekommen. Auch können Sie erste Kontakte zu Ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen knüpfen – nicht selten halten diese neuen Freundschaften während des gesamten Studiums und darüber hinaus.
Bevor die Vorlesungen im Wintersemester beginnen (typischerweise Anfang Oktober), findet für alle Erstsemester eine Einführungswoche statt - die Flying Days. In dieser Zeit lernen Sie zum einen den Umwelt-Campus mit all seinen Einrichtungen (Verwaltung, Ämter, Bibliothek, Mensa etc.) kennen. Des Weiteren erhalten Sie in Workshops die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Studieneinsteigern den Campus und das Studentenleben zu erfahren.
DAS ERSTE SEMESTER
Im ersten Semester werden Sie mit vielen neuen Eindrücken konfrontiert, die Sie aus der Schule bzw. der Ausbildung nicht unmittelbar kennen. Sie sind auf sich allein gestellt und wohnen vielleicht sogar zum ersten Mal nicht mehr im Elternhaus. In den Hörsälen sitzen oft mehr als einhundert Studierende, welche die gleichen Fragen und Sorgen wie Sie haben. Lassen Sie sich von diesem neuen Umfeld nicht verunsichern, sondern schließen Sie sich mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen aus Ihrem Studiengang zusammen, um die Herausforderungen im ersten Semester zu meistern. Bilden Sie zum Beispiel Lerngruppen, um den Stoff aus den Vorlesungen vor- und nachzubereiten und um sich auf die Klausuren am Semesterende vorzubereiten. Und vergessen Sie nicht, das Studentenleben mit all seinen Freiheiten zu genießen.
Weiterführende Informationen
↦ Informationen zum aktuellen Semester
↦ Studieneinstieg am Umwelt-Campus
In Studiengang Erneuerbare Energien sind insgesamt vier Wahlpflichtmodule (WP) zu absolvieren. Ziel bei der Wahl dieser freien Module ist es, dass Sie sich gemäß Ihrer persönlichen Interessen spezialisieren können. Die Wahlpflichtmodule können aus beiden Fachbereichen UPUT und UWUR stammen, sodass Sie sich eine umfassende Spezialisierung aneignen können.
Im Modulhandbuch oder auch im Wahlpflichtkatalog auf der Seite Semesterpläne finden Sie die Übersicht über die aktuellen Wahlpflichtmodule, die Sie im Rahmen Ihres Studiengangs wählen können. Es gibt für sämtliche Studiengänge entsprechende Abschnitte mit den Modulen, die als WP belegt werden können.
Zu beachten ist, dass Wahlpflichtmodule nicht jedes Semester angeboten werden. Bei der Wahl der Module müssen Sie daher im Stundenplan prüfen, welche Module im laufenden Semester gelesen werden. Im Zweifelsfall können Sie die Professorinnen und Professoren anschreiben, ob und wann das WP angeboten wird. In der Regel ist eine Anmeldung über StudIP oder OLAT notwendig. Zu empfehlen ist, dass Sie bei interessanten Wahlpflichtmodulen in die erste Vorlesung gehen, um sich dort über den weiteren Ablauf des Moduls zu informiert und sich zu entscheiden, ob Sie das belegen wollen.
Wichtig zu beachten ist, dass Sie Module, die nicht im Wahlpflichtkatalog aufgeführt sind, nicht als WP für den Studiengang Erneuerbare Energien belegen können. Sollte es neue oder bestehende interessante Module im Stundenplan geben, die für Sie als Wahlpflichtmodul von Interesse sind, nehmen Sie zu Semesterbeginn unmittelbar Kontakt mit dem Studiengangsbeauftragten auf, ob dieses Modul in den WP-Katalog aufgenommen werden kann. Sie sollten vorab mit den verantwortlichen Lehrenden des Moduls geklärt haben, ob eine prinzipielle Teilnahme an dem Modul (insbesondere in Bezug auf die Vorkenntnisse) möglich und sinnvoll ist. Eine nachträgliche Anerkennung eines Moduls als Wahlpflichtmodul nach Abschluss des Semesters ist nicht zulässig.
Darüber hinaus ist es möglich, dass Sie sich durch das Belegen von zwei thematisch zusammengehörigen Wahlpflichtmodulen in Ihrem Studiengang vertiefen. Diese Vertiefung wird Ihnen durch den Studiengangsbeauftragten bescheinigt.
Studierenden des Bachelorstudiengangs Erneuerbare Energien wird die Möglichkeit gegeben, sich im Verlauf ihres Studiums durch die erfolgreiche Teilnahme an zwei Wahlpflichtmodulen (mit jeweils 5 ECTS), die sich inhaltlich und thematisch ergänzen, zu vertiefen. Diese fachliche Vertiefung wird der Studentin bzw. dem Studenten durch den Studiengangsbeauftragten bescheinigt. Eine Ausweisung der Vertiefung auf dem Abschlusszeugnis erfolgt nicht.
VORGEHEN ZUR VERTIEFUNG
Die Studierenden müssen im Rahmen ihres Studiums vier Wahlpflichtmodule (WP) belegen und erfolgreich abschließen (ein WP im 3. Fachsemester, ein WP im 5. Fachsemester und zwei WP im 6. Fachsemester). Nimmt die Studentin bzw. der Student an zwei Wahlpflichtmodulen aus der untenstehenden Liste erfolgreich teil, so wird diese thematische Vertiefung bescheinigt. Zur Ausstellung der Bescheinigung muss dem Studiengangsbeauftragten ein aktueller Notenauszug vorgelegt werden, aus dem die erfolgreiche Teilnahme an den beiden Modulen hervorgeht. Das Ersetzen eines oder beider Wahlpflichtmodule durch thematisch entsprechende Projektarbeiten (Fachprojekt oder interdisziplinäre Projektarbeit) ist nicht möglich.
BEISPIEL
Wenn jemand das Modul Brennstoffzellen- und Batterietechnik sowie das Modul Halbleiter-Bauelemente erfolgreich abschließt, so wird die Vertiefung im Bereich Batterietechnik bescheinigt. Würden allerdings die beiden Wahlpflichtmodule Geoinformationssysteme und Halbleiter-Bauelemente belegt, so entspräche dies keiner fachlichen Vertiefung, die bescheinigt werden könnte.
Prinzipiell ist es auch möglich, zwei Vertiefungsrichtungen mit der erfolgreichen Teilnahme an den entsprechenden vier Wahlpflichtmodulen bescheinigt zu bekommen.
WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
↧ Erläuterungen zu Vertiefungsrichtungen im Studiengang herunterladen
Im Studiengang Erneuerbare Energien sind zwei Projektarbeiten - ein Fachprojekt (FP) und eine interdisziplinäre Projektarbeit (IP) - vorgesehen. Falls Sie das Studium im Wintersemester begonnen haben, ist das Fachprojekt im 3. Semester und die interdisziplinäre Projektarbeit im 5. Semester vorgesehen. Für Sommerstarter ist das Fachprojekt im 4. Semester und die interdisziplinäre Projektarbeit im 6. Semester eingeplant.
FACHPROJEKT (FP)
Das Modul vermittelt wissenschaftliche Methodik und Fähigkeiten unter Anleitung einer betreuenden Professorin oder eines betreuenden Professors. Es wird eine komplexere Arbeit durchgeführt, welche sich durch einen wissenschaftlichen Anspruch und eine entsprechend anzuwendende Methodik auszeichnet. In diesem Modul steht die Vermittlung fachspezifischer Methoden im Vordergrund. Hierbei kann auch ein Projekt mit externen Partnern aus Instituten, Hochschulen und Industrie durchgeführt werden. Nach Abschluss der Projektarbeit sind Sie in der Lage, verschiedene praxis- und theorieorientierte Methoden und Techniken eigenständig im Rahmen der Erarbeitung eines Projekts anzuwenden. Sie können Forschungs- und Entwicklungsaufgaben selbstständig planen, durchführen und organisieren. Ebenso sind Sie in der Lage, den Ablauf des Projektes zu präsentieren und aus ihrem Ergebnis Schlussfolgerungen abzuleiten.
INTERDISZIPLINÄRE PROJEKTARBEIT (IP)
Das Modul vermittelt wissenschaftliche Methodik und Fähigkeiten unter Anleitung eines/r betreuenden Professors/in. Es wird eine komplexere, interdisziplinäre Arbeit mit Bezug zum gewählten Studiengang durchgeführt. Es soll eine anwendungsbezogene Problemstellung unter Anleitung so bearbeitet werden, dass Sie exemplarisch Techniken und Methoden erlernt, welche für die spätere selbständige Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten erforderlich sind. In diesem Modul steht die Vermittlung wissenschaftlicher Methodik im Vordergrund. Hierbei kann auch ein Projekt mit externen Partnern aus Instituten, Hochschulen und Industrie durchgeführt werden. Sie kennen nach erfolgreichem Abschluss des IP die verschiedenen, praxis- und theorieorientierten Techniken und Methoden zur selbständigen und systematischen Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsaufgaben. Sie sind in der Lage, anhand der erlangten Methoden und Fähigkeiten eine Problemstellung weitgehend eigenständig zu bearbeiten, schriftlich aufzubereiten und im Rahmen einer Projektpräsentation vorzustellen. Daneben ist die Fähigkeit, konstruktiv und unter Zeitdruck im Team zu arbeiten, ein weiteres wichtiges Qualifikationsziel.
BEISPIELE ZU PROJEKTARBEITSTHEMEN
Das thematische Feld von Projektarbeiten im Studiengang Erneuerbare Energien ist sehr breit gefasst. Sie können im Rahmen des Fachprojekts oder der interdisziplinären Projektarbeit zum Beispiel in laufenden Forschungsprojekten an den Instituten eingebunden werden. Darüber hinaus können Sie im Rahmen einer Projektarbeit zum Beispiel ein Energie- oder Nachhaltigkeitskonzept für Unternehmen, eine Energieberatung für Kommunen oder ein Quartierskonzept entwickeln.
SUCHE NACH THEMEN FÜR PROJEKTARBEITEN
Die Professorinnen und Professoren am Umwelt-Campus nutzen unterschiedliche Wege, um Themen für Projektarbeiten zu veröffentlichen. Zum einen finden Sie die Ausschreibungen an den schwarzen Brettern der jeweiligen Lehrenden. Einige Lehrende nutzen ihre Campus-Webseite zur Veröffentlichung von Projektarbeiten. Ein schwarzes Brett mit unterschiedlichen Projektthemen von Professorinnen und Professoren des Fachbereichs befindet sich am Osteingang (zwischen Gebäude 13 und 14) . Bei den Semesterplänen sind die Projektthemen digital verfügbar. Sie können aber auch die Professorinnen und Professoren direkt kontaktieren, um dort nach einem Thema für eine Projektarbeit anzufragen. Hierzu können Sie sich die Lehrenden heraussuchen, die thematisch am nächsten an Ihren persönlichen Interessensschwerpunkten liegen, um ein passendes Projektthema zu finden.
WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN
Grundsätzlich sollen Sie durch die Projektarbeit alleine oder in einem kleinen studentischen Team das wissenschaftliche Arbeiten erlernen und anwenden. Die inhaltlichen Vorgaben zum Vorgehen hängen jedoch stark von der Aufgabenstellung und den Betreuuenden ab. Hilfreich für das wissenschaftliche Arbeiten sind die Angaben auf der Webseite der Bibliothek sowie der Ratgeber von Prof. te Heesen.
Das Praxisorientierte Arbeiten (POA) ist Bestandteil für die Praktische Studienphase und Voraussetzung, mit dieser beginnen zu können. Im Studiengang Erneuerbare Energien müssen Sie zwei Mal das praxisorientiertes Arbeiten ableisten. Das erste Ableisten der POA ist in der Regel durch die aktive Teilnahme an den "Flying Days" erfolgt. Danach haben Sie verschiedene Möglichkeiten, das praxisorientierte Arbeiten abzuleisten:
Die Stellen und Projekte für das praxisorientierte Arbeiten werden über verschiedene Wege bekannt gegeben (zum Beispiel per E-Mail oder Aushang). Es lohnt sich auch, die Lehrenden konkret nach Projekten zu fragen. Die Anmeldung zum praxisorientierten Arbeiten erfolgt über QIS.
Ein Auslandssemester gibt Ihnen die Möglichkeit, das Studieren in anderen Ländern zu erfahren. Erfahrungsberichte zeigen, dass ein Auslandssemester vor allem die sprachlichen Fähigkeiten sowie die persönliche Entwicklung fördert. Generell ist es empfehlenswert, möglichst früh in Zusammenarbeit mit dem akademischen Auslandsamt die Planung zu beginnen (ca. 1 Jahr vorher).
Zu beachten ist, dass ein Auslandssemester im Curriculum des Studiengangs Erneuerbaren Energien nicht vorgesehen ist. Sie können sich bestimmte Leistungen, die an der internationalen Hochschule anerkennen lassen. Generell ist es wichtig, dass Sie frühzeitig klären, welche Module Sie bei der ausländischen Hochschule belegen wollen. Häufig werden auch einsemestrige Austauschprogramme im Rahmen des ERASMUS-Programms an Partnerhochschulen des Umwelt-Campus angeboten. Diese Programme haben darüber hinaus den Vorteil, dass die Module in der Regel mit 30 ECTS bewertet werden und der ERASMUS-Förderung unterliegen. Detaillierte Informationen sind auf den Webseiten der betreffenden Hochschulen zu finden; auch das akademischen Auslandsamt hilft Ihnen gerne weiter.
Bei der Anerkennung des Auslandsaufenthalts gibt es folgende verschiedene Möglichkeiten:
ANERKENNUNG ALS WAHLPFLICHTMODUL
Im Curriculum des Studiengangs sind vier Wahlpflichtfächer vorgesehen, also für insgesamt 20 ECTS Punkte. Hierzu müssen Module, die Sie im Ausland belegen, inhaltlich zum Studiengang Erneuerbare Energien passen. Die Entscheidung, ob diese Modulen anerkannt werden können, wird individuell mit dem Studiengangsbeauftragten getroffen werden. Gemeinsam wird ein „Learning Agreement“ (Studienvertrag) abgestimmt, um die Module an der ausländischen Hochschule passend zu den Modulen am Umwelt-Campus zu wählen.
ANERKENNUNG ALS PRAKTISCHE STUDIENPHASE (PRAXISPHASE)
Die praktische Studienphase dient in erster Linie dem Sammeln von praktischer Berufserfahrung, vorzugsweise im Geschäftsfeld der Erneuerbaren Energien. Das Semester an der ausländischen Hochschule kann teilweise als praktische Studienphase anerkannt werden. Hierfür müssen mindestens 15 ECTS im Ausland erbracht werden. Zur Anerkennung liegen entsprechende Laufzettel beim Prüfungsamt aus. Sie müssen zunächst eine Interessenbekundung beim akademischen Auslandsamt abgeben. Anschließend wird das Learning Agreement in Kooperation mit der Partnerhochschule, dem Studiengangsbeauftragten und dem Prüfungsamt erstellt. Im Anschluss können Sie die Anerkennung als praktische Studienphase in die Wege leiten.
ANERKENNUNG ALS FREIWILLIGE ODER ZUSÄTZLICHE PRÜFUNGSLEISTUNG
Immer möglich ist es, sich Module an der ausländischen Hochschule als freiwillige oder zusätzliche Prüfungsleistung auf Ihrem Zeugnis ausweisen zu lassen. Diese Module tragen zwar nicht zum Studienabschluss bei, da diese Module nicht in der ECTS-Zählung für den Studiengang Erneuerbare Energien zählen, dennoch ist das Aufführen dieser Leistungen zum Beispiel für die Bewerbung nach dem Studienabschluss sinnvoll.
Der Studienabschluss erfolgt im siebten Semester durch die praktische Studienphase und die Bachelorthesis.
Ziel der Praxisphase ist es, dass Sie Ihre im Studium erworbenen Kenntnisse in der Praxis anwenden. Sie sollen Ihre persönlichen Erfahrungen erweitern, um studiengangsspezifische Inhalte für den Studiengang Erneuerbare Energien zu vertiefen. Unter Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden sollen Sie möglichst selbstständig und mitverantwortlich unter Berücksichtigung der betrieblichen Gegebenheiten arbeiten. Dabei sollen insbesondere auch wirtschaftliche, ökologische, sicherheitstechnische und ethische Aspekte berücksichtigt werden. Die praktische Studienphase ist, anders als das Grundpraktikum, nicht handwerklich orientiert.
Die Anmeldung der praktischen Studienphase erfolgt über einen entsprechenden Laufzettel des Prüfungsamts und nicht über QIS.
MODALITÄTEN
Die praktische Studienphase umfasst einen Zeitraum von zwölf Wochen bei einer Wochenarbeitszeit von typischerweise 40 Stunden. Eine Tätigkeit als Werkstudent mit einer geringeren Wochenstundenzahl über einen längeren Zeitraum als zwölf Wochen kann nicht als Praxisphase anerkannt werden.
Sinnvoll ist es, die Praxisphase erst durchzuführen, wenn Sie sämtliche Module aus dem Studiengang Erneuerbare Energien erfolgreich abgeschlossen haben. Ideal ist die Verknüpfung der praktischen Studienphase mit der daran anschließenden Bachelorthesis im Unternehmen, um einen maximalen Nutzen für die persönliche Entwicklung zu ziehen. Zudem können Sie tiefer in das Themenfeld der Thesis einsteigen, da Sie sich bereits während der Praxisphase mit den Grundlagen der wissenschaftlichen Fragestellung der Bachelorthesis beschäftigen können.
Falls Ihr betreuender Professor vom Umwelt-Campus aus dem Fachbereich Umweltwirtschaft/Umweltrecht (UWUR) kommt, beachten Sie die Modalitäten und Fristen des Fachbereichs. Auf der Webseite des Prüfungsamts ist ein entsprechendes Handout mit Informationen zur praktischen Studienphase im Fachbereich UWUR hinterlegt. Bitte stimmen Sie sich vor Beginn der Praxisphase mit dem Professor sowie dem Dekanat UWUR ab.
Sie haben alternativ zur praktischen Studienphase die Möglichkeit, sich ein Auslandssemester als Praxisphase anerkennen zu lassen.
Zur vollständigen Anerkennung Ihrer Praxisphase gehört die Teilnahme am praxisorientierten Arbeiten (POA). Sie müssen zwei dieser Vorleistungen erbringen. Die Aufgabenstellungen des praxisorientierten Arbeitens umfassen zum Beispiel
TYPISCHER ABLAUF DER PRAKTISCHEN STUDIENPHASE
BERICHT ZUR PRAKTISCHEN STUDIENPHASE
Die Dokumentation für das Praktikum erfolgt durch
Bitte sprechen Sie in jedem Fall die Berichtsform vorab mit der betreuenden Professorin beziehungsweise mit dem betreuenden Professor ab, da die Vorgaben zum Bericht unterschiedlich sein können. Die hier dargestellten Vorgaben sind lediglich für praktische Studienphasen gültig, die durch Prof. Kennel betreut werden.
ANERKENNUNG UND ZU ERBRINGENDE NACHWEISE
Sie müssen folgende Nachweise bei Ihrem betreuenden Professor in schriftlicher Form vorlegen, um eine Anerkennung Ihrer praktischen Studienphase zu erhalten
Wenn Ihnen sämtliche Dokumente vorliegen, können Sie sich in der Sprechstunde des betreuenden Professors die Praxisphase anerkennen lassen. Abschließend reichen Sie den Laufzettel im Prüfungsamt ein.
PRAKTISCHE STUDIENPHASE ALS AUSLANDSSEMESTER
Sie können die praktische Studienphase auch als Auslandstudiensemester ableisten. Hierzu besuchen Sie an der ausländischen Hochschule Lehrveranstaltungen, die Sie mit dem betreuenden Professor ausgewählt haben (sofern es sich nicht um ein gesondertes Programm der ausländischen Hochschule handelt). Die Bewertung des Auslandsstudiensemesters erfolgt aufgrund von
In der Regel schließen Sie mit der Gasthochschule und Ihrem betreuenden Professor am Umwelt-Campus ein Learning-Agreement ab, um die Inhalte und den Umfang Ihres Auslandsstudiums festzuhalten. Das akademische Auslandsamt am Campus unterstützt Sie dabei.
WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
↧ Ratgeber zur praktischen Studienphase EE
↧ Regelung der praktischen Studienphase
Die Bachelorthesis umfasst das Bearbeiten eines Themas mit wissenschaftlichen Methoden. Die Aufgabenstellung kann theoretische, experimentelle, empirische oder praxisorientierte Probleme umfassen. Sie präsentieren ihre Ergebnisse in einem Kolloquium vor einer Prüfungskommission. Dabei wird der Inhalt der Abschlussarbeit im Kontext des jeweiligen Studiengangs hinterfragt. Sie haben durch die erfolgreiche Bearbeitung des Moduls gezeigt, dass Sie in der Lage sind, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Fachproblem selbstständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Sie verfügen über ein breites und integriertes Wissen, einschließlich der wissenschaftlichen Grundlagen sowie über ein kritisches Verständnis der wichtigsten Theorien und Methoden. Sie sind des Weiteren in der Lage, die im Studium erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden auf Fragestellungen anzuwenden und darüber hinaus selbstständig um relevante Inhalte zu erweitern, zu bewerten und wissenschaftlich zu interpretieren. Sie leiten auf dieser Basis fundierte Lösungsansätze ab und formulieren eine dem Stand der Wissenschaft entsprechende Lösung für das Fachproblem. Sie können ihre Ergebnisse darüber hinaus in einem Kolloquium darlegen und argumentativ vertreten.
THEMENFINDUNG
Häufig lässt sich die Bachelorthesis mit der praktischen Studienphase (Praxisphase) verbinden. Damit haben Sie wesentlich mehr Zeit, sich mit dem Themenfeld der Thesis auseinanderzusetzen. Die Suche nach einer geeigneten Themenstellung erfolgt, analog zur Recherche nach Themen für die Projektarbeiten, durch Anfrage bei den Professorinnen und Professoren am Umwelt-Campus, durch eine Recherche im Internet.
Institute und auch Unternehmen schreiben regelmäßig Abschlussarbeiten aus, deren Ausschreibung auf den entsprechenden Webseiten online verfügbar sind. Teilweise finden sich die Ausschreibungen auch an den schwarzen Brettern der Institute beziehungsweise Professorinnen und Professoren. Bei der Suche nach einem interessanten Themenfeld bietet es sich daher an, sowohl digital als auch analog zu recherchieren. In der Ausschreibung werden das Thema, die Einordnung in ein (Forschungs-)Projekt, die zu erwartenden Ergebnisse sowie die notwendigen fachlichen Voraussetzungen genannt. Schließlich gibt es einen Ansprechpartner, der kontaktiert werden kann, um weiterführende Informationen zu erhalten.
Bei der Suche nach einer Abschlussarbeit in einem Unternehmen hilft zunächst ein Blick auf die Internetpräsenz des Unternehmens, ob dort Abschlussarbeiten ausgeschrieben sind. Dabei kann es sich auch um ausgeschriebene Praktikumsstellen handeln, die sich zu einer Abschlussarbeit erweitern lassen. Bei der Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen sollte im Vorfeld bereits besprochen werden, ob sich ein Praktikum zum Verfassen einer Thesis nutzen lässt. Schließlich bietet die Jobbörse des Career-Services der Hochschule Trier eine breite Auswahl an Themenstellungen von Abschlussarbeiten in Unternehmen
Die Anmeldung der Bachelorthesis erfolgt über einen entsprechenden Laufzettel des Prüfungsamts und nicht über QIS.
WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN
Die Bibliothek bietet Ihnen umfangreiche Informationen zum wissenschaftlichen Arbeiten. Hilfreich ist insbesondere der Ratgeber zum wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. te Heesen, da in diesem Ratgeber die Suche nach Themenstellungen, die Durchführung und die Verschriftlichung ausführlich erläutert werden.
LITERATUR
Umberto Eco (2010). Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt: Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Bd. 13. Stuttgart: UTB.
Andreas Hirsch-Weber und Stefan Scherer(2016b). Wissenschaftliches Schreiben und Abschlussarbeit in Natur- und Ingenieurwissenschaften. Stuttgart: UTB.
Matthias Karmasin und Rainer Ribing (2010). Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten: ein Leitfaden für Seminararbeiten, Bachelor-, Master- und Magisterarbeiten sowie Dissertationen. 5. Aufl. Wien: UTB.
Ulrike Kipman, Leopold-Wildburger Ulrike und Thomas Reiter (2018). Wissenschaftliches Arbeiten 4.0. Vortragen und Verfassen leicht gemacht. 3. Aufl. Berlin, Heidelberg: Springer, Berlin, Heidelberg. doi: 10.1007/978-3-662- 55253-7.
Bruno P. Kremer (2018). Vom Referat bis zur Abschlussarbeit. Naturwissenschaftliche Texte perfekt produzieren, präsentieren und publizieren. 5. Aufl. Springer Spektrum, Berlin, Heidelberg. doi: 10.1007/978-3-662-58064-6.
Klaus Niedermair (2010). Recherchieren und Dokumentieren: der richtige Umgang mit Literatur im Studium. Konstanz: UTB.
Stefan Scherer und Beate Bornschein (2016). Wissenschaftliches Schreiben und Abschlussarbeit in Natur- und Ingenieurwissenschaften: Grundlagen - Praxisbeispiele - Übungen. Stuttgart: UTB.
Olaf Schmidt (2013). Die Abschlussarbeit im Unternehmen schreiben. Konstanz: UTB.
Marcel Schütz und Heinke Röbken (2016). Bachelor- und Masterarbeiten verfassen. Abschlussarbeiten in Organisationen. Wiesbaden: Springer Gabler. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-12346-8
Steffen Stock u.a. (2018). Erfolgreich wissenschaftlich arbeiten. Alles, was Studierende wissen sollten. 2. Aufl. Berlin: Springer Gabler. https: //link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-55001-4
Nach erfolgreichem Abschluss Ihres Bachelorstudiums bieten sich Ihnen vielfältige Möglichkeiten. Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieure mit der Spezialisierung auf erneuerbare Energiesysteme werden einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende in Deutschland leisten. Ihr späteres Tätigkeitsfeld kann sowohl in Forschung und Entwicklung als auch in der Planung, der Umsetzung sowie dem Betrieb von regenerativen Energieanlagen sein. Des Weiteren werden Sie sich in allen Unternehmensbereichen mit Fragen rund um die Optimierung bei der Energienutzung sowie der Identifikation von Einsparpotenzialen beschäftigen, um langfristig im Unternehmen den Energieverbrauch und schließlich die Energiekosten zu senken. Hierzu ist ein fundiertes technisches, aber auch betriebswirtschaftliches und juristisches Grundverständnis der Energieerzeugung und des Energieverbrauchs unabdingbar.
Career-Service der Hochschule Trier
Der Career-Service der Hochschule Trier bietet Ihnen ein umfangreiches Beratungs- und Unterstützungsangebot für den Jobeinstieg. Neben den Beratungsmöglichkeiten gibt es regelmäßige Infoveranstaltungen und eine Jobbörse.
Unabhängig von Ihrem Werdegang an der Hochschule (Abschluss als Bachelor in Erneuerbare Energien oder als Master) bestehen für Sie in den folgenden typischen Beschäftigungsfeldern sehr gute Berufsaussichten:
Zahlen und Daten zu Bruttoeinstiegsgehältern für Absolventinnen und Absolventen sowie der Gehaltsentwicklung nach einigen Jahren sind unter folgendem Link zu finden: https://www.academics.de/ratgeber/wirtschaftsingenieur-gehalt
Selbstverständlich können Sie nach dem Bachelorstudium ein Masterstudium anschließen, um sich in Ihrem Fachgebiet zu spezialisieren. Hierzu bietet Ihnen der Umwelt-Campus folgende Masterstudiengänge:
Abschluss
Bachelor of Engineering (B.Eng.)
Studienbeginn
Winter- und Sommersemester
Regelstudienzeit
7 Semester (210 ECTS)
Zulassungsbeschränkung (N.C.)
nein
Studienort
Umwelt-Campus Birkenfeld
Praxis
Grundpraktikum (8 Wochen), praktische Studienphase (12 Wochen)
Internationalität
Auslandssemester (freiwillig)
Studiengebühren
keine (nur normale Semesterbeiträge)
Akkreditiert bis
28.02.2026
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