Studienverlauf

Das 6- oder 7-semestrige Studium kann regulär zum Winter- und Sommersemester aufgenommen werden. Zum Studium gehört ein 12-wöchiges Grund- und Fachpraktikum. Über die Art des Praktikums sollte, wenn möglich, vor Antritt mit der Studiengangsbeauftragten Rücksprache gehalten werden, da diese über die Anerkennung entscheidet. Fachlich qualifizierende Berufsausbildungen können anerkannt werden. Genaueres regelt die Ordnung für die Praktische Vorbildung.

Das Bachelor-Studium ist modular aufgebaut. Inklusive der Module, die studiengangsübergreifend angeboten werden (wie z. B. Englisch, Mathematik, Physik), besteht das Angebot in der 6-semestrigen Variante aus 32 Modulen und in der 7-semestrigen Variante aus 35 Modulen.

Die/der Studierende wählt einen der drei Studienschwerpunkte (Bio-VT, Umwelt-VT, Prozess-VT) aus und definiert so selbst ihre/seine vier Studienschwerpunkt-spezifischen Module. Zwei (6-semestrige Variante) bzw. vier (7-semestrige Variante) weitere Module werden von den Studierenden individuell aus Vorlesungen aus dem Wahlpflichtfach-Katalog zusammengestellt. Dies erlaubt eine Anpassung an die individuellen Kenntnisse und Neigungen. Durch die Struktur und den Aufbau des Studiengangs kann schnell und unkompliziert auf geänderte Anforderungen des Arbeitsmarktes reagiert werden.

Durch den modularen Aufbau des Studienganges ist gewährleistet, dass die Studierenden auch nach Beginn des Studiums noch den Schwerpunkt oder sogar den Studiengang wechseln können. Einige der Module in den ersten drei Semestern werden gemeinsam mit den anderen technischen Bachelor-Studiengängen des Umwelt-Campus Birkenfeld durchgeführt, was einen Wechsel ebenfalls begünstigt.

Die/der Studierende legt erst im 3. Semester fest, ob sie/er die 6-semestrige oder die 7-semestrige Variante studieren möchte. Die Module der ersten 3 Semester sind für beide Varianten des Studiengangs identisch.

In der 6-semestrigen Variante ist im sechsten Semester eine Praktische Studienphase enthalten, die einen Zeitraum von 12 Wochen umfasst, in dem die während des Studiums erworbenen Qualifikationen durch fachspezifische Bearbeitung von Projekten in der Praxis angewandt und vertieft werden sollen. In der 7-semestrigen Variante ist hierfür im vierten Semester ein komplettes Praxissemester vorgesehen. Somit unterscheiden sich beide Varianten insbesondere in der Länge der Praxisphase.

Die 7-semestrige Variante erhöht durch den größeren Praxisbezug und höheren Anteil an Wahlpflichtfach-Modulen die individuelle Berufsqualifizierung und erleichtert damit den Berufseinstieg als Bachelor-Absolvent/-in. Die 6-semestrige Variante erlaubt dagegen mit dem daran anschliessenden 4-semestrigen Master-Studiengang "Bio- und Prozess-Verfahrenstechnik" (Master of Science) den Master-Abschluss in insgesamt 10 Semestern, d.h. fünf Jahren zu erlangen.

Ein Auslandsstudium wird begrüßt. Insbesondere das Praxissemester in der 7-semestrigen Variante kann auch in Form eines Auslandssemesters durchgeführt werden. In der 6-semestrigen Variante kann das sechste Semester wahlweise im Ausland abgeleistet werden. In beiden Fällen muss vor Antritt die Genehmigung eines äquivalenten Studienplans eingeholt werden.

Die Bachelor-Arbeit findet jeweils im letzten Fachsemester statt. Die Abschlussarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, innerhalb von 9 Wochen ein Fachproblem selbstständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.

Kontakt

Prof. Dr. rer. nat.
Patrick Keller
+49 6782 17-1536
9915 Raum: 006
Postfach 1380

, 55761 Birkenfeld