Zulassungsvorraussetzungen

§ 4 PrüfO

(1) Die Zulassung zum weiterbildenden Master-Studiengang setzt voraus:

a) einen schriftlichen Antrag der Bewerberin oder des Bewerbers sowie

b) den Nachweis über einen ersten qualifizierten Hochschulabschluss im Fach Wirtschafts- und Umweltrecht oder Wirtschaftsrecht mit der Note „gut“ (mind. 2,5) oder Erste Juristische Prüfung mit der Note „befriedigend“ (mind. 6,5 Punkte) gem. § 8 Juristische Ausbildungs- und Prüfungsordnung Rheinland-Pfalz (JAPO) vom 1. Juli 2003, GVBl. 2003, S 131 ff. oder einen vergleichbaren Studienabschluss oder

c) den Nachweis über eine einschlägige berufsqualifizierende Abschlussprüfung außerhalb der Hochschule, wie insbesondere ein Steuerberater- oder Wirtschaftsprüferexamen und

d) den Nachweis über eine qualifizierte berufspraktische Erfahrung von in der Regel mindestens einem Jahr.

Die Regelstudienzeit beträgt einschließlich der Master-Thesis vier Semester und setzt sich aus insgesamt sieben Modulen zusammen.

(2) Die Zulassung von Bewerbern ohne ersten Hochschulabschluss setzt voraus:

a) einen schriftlichen Antrag der Bewerberin oder des Bewerbers sowie

b) den Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung gemäß § 35 HochSchG und

c) den Nachweis über die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit, die hinreichende inhaltliche Zusammenhänge mit dem Studiengang aufweist und Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, die für den Studiengang förderlich sind und über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren ausgeübt wurde.

d) Weitere Voraussetzung ist das erfolgreiche Bestehen einer von der Hochschule vorgenommenen Eignungsprüfung, die die Gleichwertigkeit der beruflichen Qualifikation, mit der eines abgeschlossenen grundständigen Studiums feststellt. Bei der Eignungsprüfung handelt es sich um eine mündliche Prüfung in den Prüfungsgebieten Grundzüge des materiellen Insolvenzrechts und Insolvenzverfahrensrecht. Die mündliche Prüfung wird durch den Zulassungsausschuss gem. § 3 durchgeführt. Die Bewerber referieren außerdem zehn Minuten über ein im Vorfeld ausgegebenes Thema. Darüber hinaus werden die Vorstellung der Bewerberinnen und Bewerber über den weiterbildenden Master-Studiengang sowie ihre Motivation und die persönliche Lernfähigkeit erörtert. Für die Eignungsprüfung gelten die Vorschriften dieser Prüfungsordnung. Die Eignungsprüfung wird mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet. Das Nähere regelt die Ordnung zur Feststellung der studiengangbezogenen Eignung für den weiterbildenden Master-Studiengang „Insolvenzrecht und Reorganisationsverfahren (LL.M)“ des Fachbereichs Umweltwirtschaft/Umweltrecht der Fachhochschule Trier, Standort Umwelt-Campus Birkenfeld (Anlage 2).

(3) Die Zulassung kann mit Auflagen verbunden werden.

(4) Über das Vorliegen der Voraussetzungen nach Abs. 1 und 2 und über Ausnahmen sowie Auflagen nach Abs. 3 entscheidet der Zulassungsausschuss nach § 3. Die Regelstudienzeit beträgt einschließlich der Master-Thesis vier Semester und setzt sich aus insgesamt sieben Modulen zusammen.

(5) Mit der Zulassung und der Teilnahme an dem weiterbildenden Master- Studiengang Insolvenzrecht und Reorganisationsverfahren werden Gebühren erhoben. Das Nähere regelt die Gebührenordnung des weiterbildenden Master-Studiengangs „Insolvenzrecht und Reorganisationsverfahren (LL.M)“ (Anlage 3).

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Umwelt-Campus Birkenfeld
Studierendensekretariat
Postfach 13 80
55761 Birkenfeld

+49 6782/ 17-1315, 17-1316

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