Neue Zukunftsperspektiven für Mädchen und Jungen

Girls‘ und Boys‘ Day am Umwelt-Campus Birkenfeld

Am 27.04.2017 begrüßte der Umwelt-Campus Birkenfeld 53 Schülerinnen und 2 Schüler zum bundesweit stattfindenden Girls‘ und Boys‘ Day. An diesem Tag haben die Mädchen und Jungen die Gelegenheit Einblick in Berufe zu erhalten, die in der Mehrheit vom jeweils anderen Geschlecht ausgeübt werden.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Kanzlerin der Hochschule, Claudia Hornig, ging es auch gleich zur Sache.

Die Mädchen konnten sich im Vorfeld aus insgesamt sieben Angeboten der Bereiche Informatik, Naturwissenschaft und Technik den für sie interessantesten Workshop aussuchen. Experimente in den Laboren, 3D-Druck, professionelles Fotografieren oder die Programmierung von Microcontrollern sind nur einige Beispiele für die spannenden Themen, mit denen sich die Schülerinnen beschäftigten.

Für die Jungs bot sich bei einem Praxistag in der Bibliothek der Hochschule die Möglichkeit, die Tätigkeiten eines Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste kennen zu lernen.

Im Anschluss an die Workshops hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, den Umwelt-Campus bei der Campustour zu erkunden. Neben der Besichtigung von Seminarräumen, studentischen Aufenthaltsräumen und den Sportanlagen wurde auch ein Zimmer im Studentenwohnheim besucht.

Durch den großen Praxisbezug der einzelnen Veranstaltungen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine neue Sichtweise auf Themengebiete, denen sie vorher nicht viel Beachtung geschenkt hatten. Mit dem Abbau von Vorurteilen ermöglichen sie sich neue, zukunftsorientierte Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Anhand von Umfragen des Girls‘ und Boys‘ Day am Umwelt-Campus Birkenfeld aus den vergangenen Jahren zeigt sich, dass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in diese Berufe hinein zu schnuppern, sehr positiv bewerten. Die Hochschule bedankt sich bei allen Beteiligten und freut sich auf den nächsten Girls‘ und Boys‘ Day 2018.

Termine der Kinderferienbetreuung 2017

Damit Sie die Zeiten der Kinderbetreuung optimal nutzen und in Ihre Urlaubsplanung mit einbeziehen können, finden Sie hier bereits die Termine für die Ferienbetreuung 2017. Die Ferienbetreuung wird wie gewohnt an den Standorten Trier und Birkenfeld in den Oster-, Sommer und Herbstferien angeboten.
Anmelden können sich alle Hochschulangehörigen des UCB mit Kindern im Alter von 3 bis 12 Jahren.
Für die genauen Bedingungen und zur Anmeldung sprechen Sie bitte mit:

Britta Billert
Tel.: 06782/17-1913 (Mo-Do, 9:00 - 12:30 h)
Fax: 06782/17-1711
Email: Opens window for sending emailb.billert(at)umwelt.campus.de

Ferienbetreuung in den Osterferien 2017:

10.04. - 12.04.2017
19.04. - 21.04.2017
(Anmeldeschluss: 31.03.2017)

Ferienbetreuung in den Sommerferien 2017:

03.07. - 07.07.2017
10.07. - 14.07.2017
(Anmeldeschluss: 23.06.2017)

31.07. - 04.08.2017
07.08. - 11.08.2017
(Anmeldeschluss: 21.07.2017)

Ferienbetreuung in den Herbstferien 2017

09.10. - 13.10.2017
(Anmeldeschluss: 29.09.2017)

Hinweis: Aufgrund des Feiertages in KW 40 ist die Ferienbetreuung dieses Jahr in der 2. Herbstferienwoche (KW 41).

Preis des Ausschusses für Gleichstellungsfragen geht an zwei Studentinnen

 

Den diesjährigen Preis des Ausschusses für Gleichstellungsfragen nahmen anlässlich der Prämierung hervorragender Abschlussarbeiten an der Hochschule Trier gleich zwei Studentinnen in Empfang.

Laura Sträßer (Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen/Umweltplanung“) befasste sich in ihrer Thesis mit dem Thema Frauen in Führungspositionen“. Am Beispiel deutscher Unternehmen beleuchtete sie die Ursachen der Unterrepräsentanz von Frauen in den Führungsetagen, die trotz der Einführung der Frauenquote Anfang 2015 immer noch besteht.  Nach einer eingehenden Analyse der Karrierehindernisse zeigt sie Maßnahmen auf, um den Anteil von Frauen in den Führungsebenen zu steigern.  

Susanne Kühn (Studiengang „Informatik – Digitale Medien und Spiele“) programmierte in ihrer Abschlussarbeit „Realisierung einer Web-App für das Netzwerk „Willkommen-Flüchtlinge im Ruwertal und auf den Höhen““ eine Anwendung, die Flüchtlingen ermöglicht, wichtige Informationen über die Verbandsgemeinde Ruwer sowie über das Leben in Deutschland allgemein im Internet abzurufen und so die Ankunft in Deutschland zu erleichtern. Inhalte wie z.B. Ansprechpartner, Übersetzungen und Informationen zum deutschen Alltag werden in mehreren Sprachen bereitgestellt, unterstützen die Flüchtlinge bei der Orientierung und entlasten gleichzeitig die Gemeindeverwaltung und ehrenamtlich Mitarbeitende. 

Neben den ausgezeichneten Noten kamen bei den Preisträgerinnen auch Kriterien wie die Unterrepräsentanz von Frauen im Studiengang sowie die Gleichstellungsthematik zum Tragen.

Zum Gewinn der Preise gratulierte neben Prof. Dr. Andreas Künkler als Vertreter des Ausschusses für Gleichstellungsfragen auch Prof. Dr. Norbert Kuhn, Präsident der Hochschule Trier, Prof. Dr. Rainer Oechsle als Dekan des Fachbereichs Informatik, Prof. Dr. Georg Schneider als betreuender Professor für Frau Kühn und bei Frau Sträßer Prof. Dr. Peter Gutheil als Dekan des Fachbereichs Umweltplanung/Umwelttechnik.

Heiße Landesthemen im kalten Wintersemester

Birkenfeld. Trotz Wintereinbruchs ließen es sich die Frauenvertreterinnen an rheinland-pfälzischen Hochschulen am 8. November 2016 nicht nehmen, aus dem ganzen Land in den Südwesten, nach Birkenfeld, anzureisen. Anlässlich der Sitzung der Landeskonferenz der Hochschulfrauen (LaKoF) waren sie an den dortigen Umwelt-Campus, einen Außenstandort der Hochschule Trier, eingeladen.

Neben den Gleichstellungsbeauftragten, Frauenreferentinnen und anderen Gleichstellungsaktiven nahm je eine Vertreterin aus dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz (MWWK) und dem Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz (MFFJIV) an der Konferenz teil.
Auf der Agenda standen „heiße“ Themen, die den angekommenen Winter schnell vergessen machten: Natürlich die aktuellen Novellierungsprozesse des Hochschulgesetzes, die aus Sicht der LaKoF weiter zur Verbesserung der Gleichstellung von Frauen mit Männern an den rheinland-pfälzischen Hochschulen beitragen müssen. Die LaKoF hat bereits ein Eckpunkte-Papier zur Novellierung verfasst und Stellung zu einem Gesetzentwurf zur Änderung des Hochschulgesetzes genommen. Des Weiteren wurde in den Diskussionen deutlich, dass die Landeskonferenz die finanzielle Unterstützung Alleinerziehender, Vorgaben für gendergerechte Berufungsverfahren und die Stärkung der Frauen- und Geschlechterforschung im Lande als unabdingbar einfordert. Auch die neuen Bund-Länder-Pakte prüfte die LaKoF im Hinblick auf deren Bedeutung für die Frauenförderung und Gleichstellung an den Hochschulen des Landes. Die intensiven Debatten der Konferenz werden als Grundlage für die weitere Interessensvertretung auf Landesebene dienen, beispielsweise für den anstehenden Gesprächstermin mit dem rheinland-pfälzischen Wissenschaftsminister.

Die Landeskonferenz der Hochschulfrauen (LaKoF) Rheinland-Pfalz ist der Zusammenschluss der Frauenvertreterinnen der rheinland-pfälzischen Hochschulen. Die LaKoF vertritt die Interessen der Frauen an den Hochschulen auf Landesebene. Darüber hinaus gehören die Information und Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen, die Mitwirkung bei der hochschul- und bildungspolitischen Meinungsbildung sowie die Darstellung von Gleichstellungsinteressen in der Öffentlichkeit zu den zentralen Aufgaben. Die LaKoF kooperiert mit den Ministerien des Landes und mit anderen Institutionen, Vereinigungen und Verbänden. Sie ist Mitglied in der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF).

Landeskonferenz der Hochschulfrauen im Austausch zu aktuellen Entwicklungen der rheinland-pfälzischen Hochschul-Landschaft

Die Frauenvertreterinnen aus rheinland-pfälzischen Hochschulen kamen
für zwei Tage in der schönen Rheintal-Jugendherberge Oberwesel zusammen. Intensiver Austausch, Vernetzung und ein Workshop zum Verhältnis von Frauenförderung, Gleichstellung und Diversity (Vielfalt) standen auf dem gut gefüllten Tagungsprogramm der Landeskonferenz der Hochschulfrauen (LaKoF).
Am 25. April 2016 haben sich die Gleichstellungsbeauftragten, Frauen- und Gleichstellungsreferentinnen und Mitarbeiterinnen der Gleichstellungs- und Frauenbüros der Hochschulen in Rheinland-Pfalz zur Sitzung getroffen. Aktuelle Themen der Gleichstellungspolitik und -arbeit bilden die Schwerpunkte dieser regelmäßig tagenden Landeskonferenz. Dieses Mal standen die Beschäftigungs-bedingungen an den Hochschulen im Fokus. Hintergrund sind eine neue Gesetzeslage und die zwischen Hochschulleitungen und Wissenschaftsministerium vereinbarten Leitlinien zu guter Arbeit. Ebenso Thema war die familienfreundliche Hochschule. Zentral sind jedes Mal die Berichte aus den einzelnen Hochschulen, aus dem Wissenschafts- und dem Frauenministerium sowie aus den Arbeitsgruppen der LaKoF. Der tagesaktuellen frauen- und hochschulpolitischen Lage nach den Landtagswahlen widmete die LaKoF in Oberwesel, mit Blick auf das schöne Mittelrheintal, natürlich besondere Aufmerksamkeit: Die künftige „Ampelkoalition“ im Land, der brandaktuell vorliegende Entwurf des Koalitionsvertrags, der ein Hochschulzukunftsgesetz vorsieht, und natürlich die geplanten veränderten Ministeriumszuschnitte spielten eine wichtige Rolle für den Austausch der Landeskonferenz. Künftig soll es kein Ministerium mehr geben, das die Frauen im Namen trägt. Das Wissenschaftsministerium soll künftig wieder vom Bildungsministerium abgespalten werden. Wahlen waren bei der LaKoF auch selbst angesetzt: Für drei weitere Jahre im Amt bestätigt sind die LaKoF-Sprecherinnen Andrea Scholler (Fachhochschule Bingen) und Heide Gieseke (Universität Koblenz-Landau). Sie kündigten an, die Diskussionsergebnisse und Beschlüsse der Landes-konferenz der Hochschulfrauen gleich mitzunehmen zum Austausch mit der Landeshochschulpräsidentenkonferenz (LHPK) am 2. Mai 2016, wo sie die Hochschulleitungen des Landes treffen.

Dass die LaKoF aktuelle Entwicklungen aufgreift und der Weiterbildung ihrer Mitglieder dient, zeigte auch der zweite Tag des Treffens. Fragen, Klärungen und  Positionierungen zu Diversity machten den vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MBWWK) und vom Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen (MIFKJF) geförderten Workshop am 26. April 2016 aus. Diversity oder Vielfalt ist einerseits eine Tatsache in Organisationen wie Hochschulen: Die Hochschulangehörigen unterscheiden sich zum Beispiel im Hinblick auf Geschlecht, Herkunft, Religion oder sexuelle Orientierung voneinander. Diversity bezeichnet aber auch den Umgang mit dieser Vielfalt. Sie ist damit Aufgabe einer Organisation. Hochschulen können Vielfalt fördern, wertschätzend mit Individualität umgehen. Da die Gleichstellungsakteurinnen an Hochschulen bereits Anti-Diskriminierungsarbeit in Hinblick auf die Kategorie Geschlecht betreiben und Diversity zunehmend öffentliche Aufmerksamkeit erfährt, fragte sich die Landeskonferenz, ob und inwiefern Diversity auch für ihre zukünftige Arbeit relevant ist. Dr. Aniela Knoblich, Leiterin der Stabstelle Gender & Diversity an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, stellte in ihrem Vortrag Entwicklungen und Potenziale der Anti-Diskriminierungsarbeit an Hochschulen dar – und lud zum Perspektivwechsel ein. Unter der Leitung von Marion Bredebusch tauschten sich die Workshop-Teilnehmerinnen zu bestehenden Modellen, beispielsweise dem Arbeitskreis Diversity an der Hochschule Koblenz, aus und wogen die Chancen und Risiken der Verbindung von Geschlechtergleichstellung und Diversity ab.
Ganz deutlich wurde in Oberwesel: Die LaKoF bietet Unterstützung, Vernetzung und Austausch für ihre Gleichstellungsakteurinnen.

Girls‘ und Boys‘ Day am Umwelt-Campus Birkenfeld

Großes Interesse zeigten Schülerinnen und Schüler an den Angeboten des Umwelt-Campus zum Girls' und Boys' Day am 28. April 2016.

Den Mädchen bot sich in den Workshops zu den Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) die Gelegenheit, Vorurteile abzubauen und herauszufinden, wie spannend und interessant Berufe in diesem Kontext sein können.
Im Labor der Bio- und Pharmatechnik untersuchten die Schülerinnen anhand ihres mitgebrachten Deos, ob darin, wie deklariert, tatsächlich kein Aluminium enthalten ist. Ein Workshop zum Thema Naturkosmetik vermittelte die wissenschaftlichen Grundlagen, die hinter der Herstellung von Kosmetikprodukten stecken, indem die Schülerinnen selbst ein Körperöl herstellten. Mit „Feuer“-Eifer ging es im Chemielabor zur Sache: anhand der Farbreaktion einer Flamme wurden verschiedene chemische Elemente nachgewiesen. Auch zum Thema Informatik wurden mehrere Veranstaltungen angeboten. Anhand eines LEGO-Roboters erhielten die Teilnehmerinnen einen spannenden Einblick in die Welt der Programmierung, erweckten den Roboter zum Leben und brachten ihn dazu, seine Umgebung mit Sensoren zu erkunden. Im Workshop der Fachrichtung Medieninformatik warfen die Teilnehmerinnen einen Blick hinter die Kulissen eines professionellen Fotostudios. So erfuhren sie, wie die Technik eines professionellen Fotostudios, angefangen bei der Bestimmung der Lichtmengen mit dem Belichtungsmesser bis hin zur kreativen Lichtgestaltung, optimal eingesetzt wird. MINT zum Anfassen boten Studentinnen des pepperMINT-Mentorinnenprojekts, indem sie mit den Schülerinnen technische Zeichnungen anfertigten, eine Schaltung löteten und die Grundlagen der Programmierung ausprobierten, so dass am Ende der Veranstaltung eine kleine Ampelschaltung mit nach Hause genommen werden konnte. Bei den Angeboten zum Boys‘ Day lernten die Jungen die verschiedenen Abteilungen und Aufgaben einer modernen Hochschulverwaltung kennen, oder sie gewannen einen tieferen Einblick in die Hochschulbibliothek mit allen Facetten der Tätigkeiten eines Bibliothekars, vom Kundenservice bis zur Webseitenerstellung.

Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stand nach den Workshops ein Mittagessen in der Hochschulmensa auf dem Programm. Auch die anschließende Campustour stieß auf großes Interesse. Gemeinsam erkundeten die Schülerinnen und Schüler Seminarräume, Sportanlagen, studentische Aufenthaltsräume und eine Wohnung im Wohnheim, so dass sie sich am Ende der Veranstaltung bereits wie zukünftige Studierende fühlen durften.

Opens internal link in current windowHier geht es zu Fotos von der Veranstaltung

Der Umwelt-Campus Birkenfeld bedankt sich bei allen Mitwirkenden und freut sich auf den nächsten Girls‘ Day und Boys‘ Day 2017!

Ansprechpartner am UCB

 gsb@hochschule-trier.de

Prof. Dr. Rita Spatz
Zentrale Gleichstellungsbeauftragte
der Hochschule Trier

+49 6782 17-1916

r.spatz@umwelt-campus.de

Gebäude: 9925 Raum: 033

Prof. Dr. Susanne Hartard
Gleichstellungsbeauftragte des
Fachbereichs UW/UR

s.hartard@umwelt-campus.de

Gebäude: 9912 Raum: 006

Prof. Dr. Anne Schweizer
Gleichstellungsbeauftragte des
Fachbereichs UP/UT

a.schweizer@umwelt-campus.de

Gebäude: 9913 Raum: 015

Britta Billert

Sarah Ulbert

Mitarbeiterinnen im
Gleichstellungsbüro

+49 6782 17-1913

+49 6782 17-1912

+49 6782 17-1711

Gebäude: 9925
    Räume: 047 und 030

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Zentralen Frauenbeauftragten der Hochschule Trier:

Gleichstellungsbüro Hochschule Trier