Konzept des Fachbereichs

Interdisziplinarität

Technische Systeme werden zunehmend komplexer und erfordern vom Ingenieur vermehrt die Zusammenarbeit mit Fachleuten auch aus nichttechnischen Gebieten. Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft zur Kommunikation und zur Teamarbeit, die durch fachübergreifende Vorlesungen, Praktika und Projekte während des gesamten Studiums gefördert und weiterentwickelt wird. Vor allem während der ersten Studiensemester ist ein Großteil der Lehrveranstaltungen der Bachelor-Studiengänge im Fachbereich Umweltplanung/-technik studiengangsübergreifend organisiert.

Soft Skills

Die effiziente Darstellung komplexer Sachverhalte in Meetings und Präsentationen ist in der heutigen Berufspraxis unerlässlich. Während des Studiums werden daher auch Rhetorik und Präsentationstechniken vermittelt.

Praxisnahe Ausbildung

Besonderen Wert wird auf eine praxisnahe Ausbildung gelegt. Der Einstieg ins Studium wird durch die "Flying Days", eine erste kleinere interdisziplinäre Projektarbeit, sehr erleichtert.
In zahlreichen Fächern wird das in Vorlesungen vermittelte Wissen in entsprechenden Laborpraktika vertieft. Beispiele stellen die Naturwissenschaften Chemie, Physik und Mikrobiologie sowie die Fächer Akustik,  Abwassertechnik, Luftreinhaltung und Energietechnik  dar. Für die Praktika stehen Labors mit hochmodernen Messgeräten, Reaktoren und Apparaten im Labor- und Pilotmaßstab zur Verfügung. Mit Hilfe dieser Einrichtungen erlernen die Studierenden den Umgang mit wissenschaftlichen Geräten, die kritische Auswertung von Ergebnissen und die Grundzüge der wissenschaftlichen Teamarbeit.

Die Durchführung von Projektarbeiten stellt einen wichtigen Teil des Studiums dar. In Gruppen von zwei bis fünf Studierenden wird in - auch interdisziplinär ausgerichteten - Projekten das erworbene Fachwissen umgesetzt. Interdisziplinarität bedeutet hier auch, mit Experten anderer Fachrichtungen innerhalb und außerhalb der Hochschule zusammen zu arbeiten und neue Strategien und Perspektiven zu entwickeln. Häufig werden diese Projekte in enger Kooperation mit Firmen durchgeführt, die die Ergebnisse der Arbeit unmittelbar verwerten wollen. Dem höheren Erfolgsdruck steht das Bewusstsein gegenüber, eine konkrete Arbeitsleistung gemeinsam mit externen Partnern zu erbringen. Solche Projekte werden in der Regel auch finanziell vergütet.

Internationalität

Der Umwelt-Campus pflegt eine Reihe von intensiven Beziehungen zu ausländischen Hochschulen, unter anderem in Frankreich, Großbritannien, Irland und in den USA.
Durch Bewertung aller Lehrveranstaltungen am Umwelt-Campus Birkenfeld nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) und durch entsprechende Lernvereinbarungen, die vor dem Auslandsaufenthalt getroffen werden, können Leistungen, die während eines Auslandsaufenthalts erbracht wurden, problemlos für das Studium anerkannt werden. Das akademische Auslandsamt sowie die Auslandsbeauftragten beraten über Möglichkeiten der Durchführung und Finanzierung von Studienaufenthalten an einer ausländischen Hochschule.
Über verschiedene Kooperationsvereinbarungen besteht darüber hinaus die Möglichkeit, einen zusätzlichen Abschluss an einer ausländischen Hochschule zu erwerben. Es besteht bspw. eine Vereinbarung zu einem Doppelabschluss (Bachelor of Environmental Sciences) mit der University Lander, Sc, USA.

Die internationale Ausrichtung wird weiterhin unterstrichen durch eine intensive Sprachausbildung. Sprachen lernen ist ein wichtiger Bestandteil des Studienkonzepts. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Englisch. Daneben gibt es auch Sprachangebote für Französisch, Spanisch, Italienisch, Schwedisch und Polnisch. In modernen Sprachlabors stehen Unterrichtsmaterialien für das Eigenstudium zur Verfügung, das das umfangreiche Lehrangebot abrundet.

Beispiel: In der einmal jährlich durchgeführten Wahlpflicht-Veranstaltung "Reisende Hochschule" führen Studierende mit wechselnden ausländischen Kooperationspartnern Projekte zum Themenbereich "Stoffstrommanagement" als "Managementtraining" durch. Hierbei werden Praxisnähe, Internationalität, Soft Skills wie Kommunikationskompetenz, Teamfähigkeit, Stressstabilität, u.a. in realen Projekten des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) eingeübt.

Kontakt

Umweltplanung/-technik
Umwelt-Campus Birkenfeld
Fachbereich Umweltplanung/Umwelttechnik

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55761 Birkenfeld