Historie

1993 traf das Land Rheinland-Pfalz die zukunftsweisende Entscheidung, in Birkenfeld/Neubrücke den Umwelt-Campus als neuen Standort der Fachhochschule Trier zu gründen. Die Liegenschaft des Umwelt-Campus hatte bis 1992 als Standort für ein Reservelazarett der amerikanischen Streitkräfte in Deutschland gedient. Das Campusmodell basiert auf dem aus amerikanischen Hochschulen bekannten „Residential-Campus“, der Leben, Lernen und Arbeiten an einem Ort vereint.

1994 begannen die Umbauarbeiten, bei denen nach und nach moderne Seminarräume, Vorlesungssäle, Labore und eine umfassende Infrastruktur entstanden.
Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Statt der erwartenden 175 Studierenden stürmten mit der Eröffnung im Jahre 1996 mehr als 550 Studierende den Campus. Die Gründerprofessoren Prof. Dr. Eulenstein, Prof. Dr. Köhler und Prof. Dr. Bronder glaubten zu Recht, dass aus dem Campus schon bald etwas „Besonderes“ werden würde.

Eine Besonderheit des Campus etablierte sich schon sehr früh: die so genannten „Flying Days“. Diese Einführungsveranstaltungen für Erstsemester werden bis heute regelmäßig durchgeführt und tragen wesentlich zu einem fliegenden Start ins Studium bei.

1998 begann der nächste Bauabschnitt mit dem Neubau des Zentralgebäudes, welches 2001 als Zentraler Neubau übergeben wurde und die Bezeichnung bis heute führt.

Von Anfang an zeigt sich: Kommunikation ist unsere Stärke. Und diese bauen wir beständig aus. Das 2012 eröffnete Kommunikationsgebäude bietet großzügig Raum für ein Campus-Kino und unzählige Veranstaltungen – also für alles, was unseren Studierenden einfällt, um Spaß zu haben. Das Gebäudekonzept fügt sich nahtlos in die vorhandene Struktur des Campusgeländes ein. Einerseits ist es Teil der Eingangsachse des zentralen Neubaus, in dem sich ein Großteil der Vorlesungsräume und die Bibliothek befinden. Andererseits auch Verbindung zwischen den Bereichen „Lernen, Arbeiten und Leben“ auf dem Campus. 

Neustes Gebäude ist die Sporthalle, die im Januar 2015 eingeweiht wurde und seit dem Wintersemester 2016/2017 genutzt wird. Die mit modernster Technik ausgestattete Zweifeldhalle ist 50 Meter lang und 35 Meter breit. Das Gebäude verfügt über eine Fotovoltaik-Anlage. Ebenso werden Regen-, Grau- und Gelbwasser getrennt und können einer weiteren Nutzung zugeführt werden. Die hochmoderne Klimatechnik dient der Hochschule zusätzlich zu Studienzwecken.