Wissenschaftliche Weiterbildung Wirtschaftsmediation

Was ist Wirtschaftsmediation?

Sie haben Streit mit einem langjährigen Geschäftspartner und jetzt geht gar nichts mehr, obwohl Sie noch ein paar Aufträge gemeinsam abwickeln müssen?" Wirtschaftsmediation ist die Lösung, um auch für die Zukunft noch gemeinsam handlungsfähig zu sein und langjährige Geschäftsbeziehungen trotz Streitigkeiten wirksam fortzuführen.

"Sie haben Probleme im Kollegenkreis und haben das Gefühl ausgegrenzt zu sein?" Vielleicht könnte Wirtschaftsmediation hier der richtige Weg sein, um mit den Kollegen wieder ins Reine zu kommen.

Konflikte innerhalb und zwischen Unternehmen oder Konflikte mit Kunden und anderen "Stakeholder" - Gruppen verursachen oft sehr hohe Kosten. Wirtschaftsmediation gewährleistet eine konstruktive Handhabung solcher Konflikte. Mediation als Modell für das Handeln in Konfliktsituationen hat sich seit vielen Jahren in den USA bewährt und wird inzwischen auch in europäischen Unternehmen erfolgreich angewandt.

In Mediationsverfahren in und zwischen Unternehmen spielen meist vertragsrechtliche und andere juristische Fragen eine wesentliche Rolle. Bei innerbetrieblichen Konflikten hat sich die Berücksichtigung sozialpsychologischer und organisatorischer Perspektiven als besonders fruchtbar erwiesen. Beide Herangehensweisen fließen in das Qualifikationskonzept der wissenschaftlichen Weiterbildung "Wirtschaftsmediation" ein.

Durch die enge Zusammenarbeit der Hochschule Trier (Prof. Dr. Alfons Matheis) mit erfahrenen MediatorInnen und Akteuren aus Unternehmen, werden praxiserprobte Expertisen für beide Perspektiven eingebracht. Erfahrene Akteure aus der Unternehmenspraxis und MediatorInnen vervollständigen das Team der DozentInnen

Das Qualifizierungsangebot "Wirtschaftsmediation" der Hochschule Trier, Standort Umwelt - Campus Birkenfeld, zielt darauf ab, Berufstätigen, die z.B. im Personalwesen eines Unternehmens oder öffentlichen Verwaltungen tätig sind, das notwendige Rüstzeug an die Hand zu geben, um Streitigkeiten effizient zu lösen. Die wissenschaftliche Weiterbildung ist ähnlich wie ein Fernstudium organisiert und schließt mit dem Hochschulzertifikat "Wirtschaftsmediator/-in (FH)" ab.

Das Qualifikationskonzept

Die Weiterbildung mit 120 Präsenzstunden umfasst:

  • die vorbereitende Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen der Mediation. Diese werden überwiegend in Selbstlernphasen durch Studierskripte vermittelt sowie durch mindestens 20 Zeitstunden Intervisionsgruppenstunden (Dokumentierte Peergruppenstunden).
  • In 5 Präsenzveranstaltungen (4*2 und 1*3 Tage) wird die eigentliche Mediationskompetenz entwickelt und ausgestaltet. Sie dienen der Einübung spezifischer Einstellungen und praktischer Kompetenzen.

Der Lernerfolg der Studierenden wird anhand von Einsendeaufgaben, mündlichen Aufgaben und einer Abschlussarbeit überprüft.
Die Abschlussarbeit besteht aus einer Falldokumentation oder der Bearbeitung eines eigenen bzw. eines vorgegebenen Mediationsfalls. Das Coaching durch einen Dozenten in Höhe von mindestens 7 Zeitstunden, dient dabei der Reflextion der vermittelnden Inhalte und der Sicherstellung der wissenschaftlichen Qualität.

Die Ausbildungsinhalte orientieren sich an den Vorgaben der §§ 5 Abs. 2; 6 MediationsG ("zertifizierter Mediator").

Kontakt und Anmeldung

Büro für Mediation und Konfliktmanagement (BMKM)

 

Prof. Dr. Alfons Matheis
Verantwortlicher Leiter

Für organisatorische Fragen

Jutta Kaiser
Projektmanagement

 +49 6782 17-1861 
 +49 6782 17-1136 
 mediation@umwelt-campus.de

Öffnungszeiten

Mittwoch:11.00 Uhr bis 16.00 Uhr

 

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