Berufsfelder

Unternehmen jeder Größe und Rechtsform benötigen heute mehrfach qualifizierte Generalisten in überdurchschnittlichem Maß. Die hohe Komplexität vieler Unternehmen und ihres Umfelds braucht gleichzeitig Spezialisten. Damit werden Führungskräfte benötigt, die in der Lage sind, beides bereitzustellen und unterschiedliche Wissens- und Aufgabenbereiche miteinander zu verzahnen. Genau diese Führungskräfte bringt der Master Business Administration and Engineering (Master BAE) hervor.

Der viersemestrige Masterstudiengang ist ein anwendungsorientierter wirtschaftlich/technischer Studiengang und zielt primär auf eine Führungstätigkeit in der Berufspraxis. Die wissenschaftlichen Grundlagen der Ausbildung sollen gleichzeitig den Zugang zur Promotion und zu Positionen in Forschung und Entwicklung ermöglichen. Die Ausbildung berücksichtigt etablierte Tätigkeitsprofile wie die Erweiterungen im Hinblick auf Kommunikation und fachübergreifendes Wissen, Denken und Handeln. Im Ergebnis sollen die Master BAE-Absolventen gleichermaßen methoden-, fach- und sozialkompetent ihren Weg gehen können.

Master BAE-Absolventen arbeiten an der Schnittstelle von Wirtschaft und Technik: Sie müssen die Arbeit des Ingenieurs genauso verstehen wie das Kostenmanagement, das Marketing oder den Vertrieb. Sie achten darauf, dass Produkte zuverlässig funktionieren und sich gut verkaufen.

Nahezu alle Untersuchungen zur Berufsausbildung und den Anforderungen des Arbeitsmarktes in Deutschland (u. a. die regelmäßige Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit) kommen zu dem Ergebnis, dass Politik, Verbände und Unternehmen in Technik und Wirtschaft doppelt qualifizierte Generalisten in überdurchschnittlichem Ausmaß benötigen.

Auch die die Hochschullandschaft und den Arbeitsmarkt regelmäßig genau beobachtende Frankfurter Allgemeine Zeitung bestätigte am 19.09.2011 diese optimistische Einschätzung der Arbeitsmarktchancen: „Ohne Ingenieure keine Energiewende“, sagt Markus Finck vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI). „Es fehlen schon jetzt Ingenieure, und wir brauchen mehr, wenn wir die Energiewende stemmen wollen.“ Nach aktuellen Zahlen des VDI konnten im Juli 2011 96.600 Ingenieurstellen nicht besetzt werden – so viel wie nie zuvor. Seit vielen Jahren herrsche auf dem Arbeitsmarkt für Ingenieure Vollbeschäftigung, erklärt Finck. „Und der Sog in die umweltorientierten Branchen ist enorm.“

Interdisziplinär ausgebildeten Wirtschaftsingenieuren werden mithin auf Dauer beste Einstiegs-, Karriere- und Verdienstchancen bescheinigt, und die Arbeitsplatzsicherheit dürfte ebenfalls auf Dauer überdurchschnittlich sein.

Die Querschnittausbildung befähigt den Master BAE zur Berufstätigkeit in vielen Branchen und Berufsfeldern der Privatwirtschaft aber auch bspw. der kommunalen Ver- und Entsorgungswirtschaft.