Berufsfelder

Die Ausbildung zum „Master of Laws“ (LL. M.) eröffnet vielfältige Möglichkeiten in der Wirtschaft und der Verwaltung, in denen bisher Volljuristen eingesetzt sind.

 

Da die Absolventen des Schwerpunktbereichs spezielle juristische Kenntnisse auf den Gebieten des „Unternehmensrechts“ haben und dies auch im europarechtlichen Kontext einbringen können, qualifiziert das Studium für anspruchsvolle Tätigkeiten beispielsweise in Rechtsabteilungen von Unternehmen, in Unternehmensberatungen oder im Personalmanagement. Eine Mitarbeit in großen, insbesondere international ausgerichteten Anwaltskanzleien wird schon bisher von Wirtschaftsjuristen mit adäquater Zusatzqualifikation wahrgenommen. Der Abschluss des LL.M. sorgt hier für eine Vergleichbarkeit und verschafft eine Gleichwertigkeit mit Abschlüssen aus fremdstaatlichen Bildungssystemen.

 

Die Absolventen des Schwerpunktbereichs „Energiewirtschafts- und Energieumweltrecht“ können spezielle Kenntnisse auf den Gebieten des Energierechts vorweisen, was für anspruchsvolle Tätigkeiten in Rechtsabteilungen von Unternehmen der Regenerativen Energiewirtschaft bzw. von Energieversorgungsunternehmen, in Unternehmensberatungen, aber auch in Anwaltskanzleien, die sich auf das Energie- und Umweltrecht spezialisiert haben, qualifiziert. Das Studium eröffnet den Absolventen zudem Berufsmöglichkeiten bei Behörden auf Bundes- (etwa der Bundesnetzagentur), Landes- und kommunaler Ebene (beispielsweise bei Stadtwerken). Gerade im Bereich der Privatisierung von Aufgaben der öffentlichen Energieversorgung besteht ein wachsender Bedarf an Fachleuten, die sowohl im Öffentlichen Energie- und Wirtschaftsrecht, als auch im „klassischen“ (privaten) Wirtschaftsrecht ausgebildet sind.