Das Curriculum umfasst vier Säulen in den ersten drei Semestern, dabei fließen mit je 5 ECTS Punkten die folgenden Bereiche ein:

-    Ökologie & Technik

-    Ökonomie

-    Soziologie, Politik & Ethik (mögliche Themen: Macht & Interesse, EU, Lobbyarbeit)

-    Studium Generale

Das themenbezogene Studium wird ermöglicht durch die drei Säulen („Ökologie und Technik“, „Ökonomie“ und „Soziales, incl. Ethik, Politik und Soziologie“), die insbesondere die ersten beiden Semester prägen, diese werden durch ein Studium Generale als viertem Bereich ergänzt.

Die im zweiten Semester gewählten Themenschwerpunkte werden insbesondere im dritten und vierten Fachsemester weiter vertieft. Die alternativ zu wählenden Themenschwerpunkte sind

a) Klima und Energie und

b) Ressourcen.

Ein dritter Themenschwerpunkt wird im Wahlpflichtbereich vorgehalten, wobei (in Abhängigkeit von den jeweiligen Angeboten) insbesondere zukunftsfähige Mobilität und Stoffstrommanagement infrage kommt.

Sämtliche Inhalte innerhalb der jeweiligen Säulen bauen sich über die vier Semester hinweg auf über die Darstellung der Systemhaftigkeit (1. Semester), die Notwendigkeit des Wandels (2. Semester), die thematische Applikation (3. Semester) und Reflexion (4. Semester).

Eine weitere Besonderheit ist das breit angelegte Studium Generale. Das Studium Generale knüpft als Einführungsveranstaltung an die Vortragsreihe „Mut zur Nachhaltigkeit“ an, die in der Europäischen Akademie Otzenhausen über die Stiftung „Mut zur Nachhaltigkeit“ regelmäßig als mehrtägige Veranstaltung angeboten wird. Über Exkursionen sollen Lerninhalte konkret gemacht und die Studierenden zusätzlich aktiviert werden. Ergänzt werden diese Angebote durch fachspezifische Vertiefungen in den Bereichen Wissenschaftstheorie und Kommunikation. Besonderer Wert soll auch auf die Vermittlung und die Auseinandersetzung mit heterodoxen Auffassungen gelegt werden.

Sowohl die Hochschule Trier/Umwelt-Campus Birkenfeld wie auch ihr Partner, die Europäische Akademie Otzenhausen, verfügen über ein weites, internationales Netzwerk hinsichtlich Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen, welches für Auslandsaktivitäten genutzt werden kann; insbesondere soll es auch Studierenden ermöglicht werden, einzelne Module als äquivalente Leistungen bei ausländischen Kooperationspartnern zu absolvieren, etwa im zweiten bzw. dritten Semester.