Informationen über die Vorschriften bei Nichtteilnahme an Prüfungen

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Vorschriften bezüglich Nichtteilnahme an Prüfungen zusammengefasst.

  • In der Prüfungsordnung Ihres Studienganges finden Sie unter der Paragraphenüberschrift "Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß" den Paragraph, der die grundsatzliche Regelung zum Vorgehen bei Nichtteilnahme an Prüfungen.
  • Grundsätzlich gilt:
    Eine Prüfungsleistung gilt als mit "nicht ausreichend" bzw. "nicht bestanden" bewertet, wenn Studierende zu einem Prüfungstermin ohne triftige Gründe nicht erscheinen oder wenn sie nach Beginn der Prüfung ohne triftige Gründe von der Prüfung zurücktreten. Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht wird.
  • Des Weiteren gilt grundsätzlich:
    Die für das Versäumnis eines Prüfungstermins oder für den Rücktritt nach Beginn einer Prüfung geltend gemachten Gründe müssen dem vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses (oder bei der vom Prüfungsausschuss benannten bzw. damit beauftragten Stelle) unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Durch die Prüfungsausschüsse wurde das Prüfungsamt als Vorlagestelle für Atteste festgelegt.
    Bei Krankheit ist das Attest unverzüglich, d. h. ohne schuldhaftes Zögern, spätestens bis zum dritten Werktag nach dem Prüfungstermin bei dem vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses oder bei der vom Prüfungsausschuss bestimmten Stelle (= Prüfungsamt) vorzulegen.
    Das Attest muss die Prüfungsunfähigkeit erkennen lassen.
    Die Vorlage eines amtsärztlichen Attestes kann verlangt werden.
    Der Krankheit von Studierenden steht die Krankheit eines von ihnen allein zu versorgenden Kindes gleich.
  • Diese Vorschrift wurde durch verschiedene Beschlüsse der Prüfungsausschüsse der beiden Fachbereiche ergänzt. Diese Beschlüsse können bei den jeweiligen Prüfungsausschüssen eingesehen werden.
  • Die Prüfungsausschüsse haben u. a. folgendes festgelegt:

    1. Die Atteste bei Krankheit an Prüfungsterminen müssen bis zum dritten Werktag nach dem Prüfungstermin im Prüfungsamt des Umwelt-Campus eingehen. 
    2. Als Attest kann der Vordruck "Ärztliches Attest" des Standortes Birkenfeld verwendet werden. Hierzu ist die Vorlage des Beiblattes zur Einreichung von Attesten nicht erforderlich.
      Wenn ein anderes Attest vorgelegt wird (z. B. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, Amtsärztliches Attest, usw.) ist zwingend die Vorlage des Beiblattes zur Einreichung von Attesten erforderlich. Ohne das Beiblatt können diese Atteste nicht bearbeitet werden. Das Beiblatt kann gegebenenfalls nachgereicht werden.
    3. Nach der Abgabe von drei Attesten bei Prüfungsterminen wird ab der vierten und jeder weiteren Krankmeldung ein amtsärztliches Attest verlangt.
    4. Das amtsärztliche Attest muss detailliert das Beschwerdebild und die dadurch vorliegenden Einschränkungen auf die Leistungsfähigkeit am Tag der Prüfung enthalten. Ansonsten kann eine Prüfungsunfähigkeit nicht geprüft und damit auch nicht anerkannt werden. 
    5. Zur Fristwahrung der Drei-Tages-Frist kann zunächst ein Attest des Hausarztes vorgelegt werden, das amtsärztliche Attest ist dann unverzüglich und unaufgefordert nachzureichen.
    6. Über den Eintritt der Verpflichtung zur Vorlage von amtsärztlichen Attesten werden Sie schriftlich durch das Prüfungsamt informiert.

Allgemeine Informationen zur Vorlage von Attesten

Atteste für Krankmeldungen bei Prüfungen sind gemäß Prüfungsordnung innerhalb von drei Werktagen nach dem Prüfungstermin dem Prüfungsamt am Umwelt-Campus Birkenfeld vorzulegen.
Diese Drei-Tages-Frist gilt auch, wenn Sie aufgrund der Erkrankung nicht in der Lage sind, das Attest persönlich vorbeizubringen. Es liegt in Ihrer Verantwortung, dafür Sorge zu tragen, dass das Attest rechtzeitig eingeht.
Bitte legen Sie dem Attest Informationen mit Ihrer Matrikel-Nummer, Ihrem Studiengang und den Namen der Prüfung, für die Sie sich entschuldigen wollen, bei. Hierfür verwenden Sie bitte das Beiblatt zur Attesten, welches Sie beim Prüfungsamt oder als Dowload bekommen können.
Außerhalb der Öffnungszeiten können Atteste und die Beiblätter auch in den blauen Briefkasten im Gebäude 9924 beim Raum 126 eingeworfen werden. Dieser wird von Montag bis Freitag dreimal täglich geleert.
Auf dem Postweg senden Sie die Atteste bitte an folgende Adresse:
Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld, Prüfungsamt, Postfach 1380, 55761 Birkenfeld.
Selbstverständlich kann das Attest auch von einer von Ihnen damit beauftragten Person im Prüfungsamt abgegeben werden.
Bitte beachten Sie unbedingt, dass bei einem verspäteten Eingang der Krankmeldung diese nicht anerkannt werden kann und die Prüfung dann gegebenenfalls mit "nicht bestanden" bewertet wird.

Die während der Prüfungsphase eingehenden Atteste können erst nach Abschluss der Notengebung während der Versuchszählung nachträglich im QIS erfasst werden. Dies erfolgt in der Regel innerhalb der ersten beiden Monate des folgenden Semesters. Sollten Sie also bei Ihrer Prüfung trotz Abgabe eines Attestes ein "nicht bestanden" im QIS vermerkt haben, fragen Sie bitte erst nach Ablauf von zwei Monaten des neuen Semesters im Prüfungsamt nach, falls bis dahin Ihr Attest noch nicht erfasst wurde. Sie reduzieren damit die hohe Anzahl von Anfragen und ermöglichen dem Personal des Prüfungsamtes, die vorliegende Arbeit möglichst zügig zu erledigen. Dafür bedanken wir uns bei Ihnen.

Vorlage von amtsärztlichen Attesten

Die Prüfungsausschüsse der Fachbereiche Umweltwirtschaft/Umweltrecht und Umweltplanung/Umwelttechnik haben Beschlüsse gefasst, wonach nach dreimaliger Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bzw. eines einfachen ärztlichen Attestes bei Prüfungen ab der vierten und jeder weiteren Krankmeldung bei Prüfungsterminen jedesmal ein amtsärztliches Attest vorzulegen ist.
Die Kosten hierfür sind vom Prüfling selbst zu tragen.
Über den Eintritt der Verpflichtung zur Vorlage von amtsärztlichen Attesten erhalten Sie vom Prüfungsamt einen entsprechenden Bescheid.
Ab Zugang des Bescheides sind Sie verpflichtet, automatisch und unaufgefordert bei jeder Nichtteilnahme bei einer Prüfung aufgrund einer Erkrankung ein amtsärzliches Attest vorzulegen.
Dieses Attest muss detailliert das am Tag der Prüfung vorliegende Beschwerdebild und die dadurch vorliegenden Einschränkungen auf die Leistungsfähigkeit des Prüflings darstellen. Hierzu ist nach geltender Rechtsprechung gegebenenfalls der Amtsarzt von der Schweigepflicht zu entbinden.
Nicht der Arzt bzw. Amtsarzt entscheidet, ob eine Prüfungsunfähigkeit vorliegt, sondern allein die Prüfbehörde (Hochschule Trier). Der Arzt bzw. Amtsarzt ist hier lediglich die geeignete Person zur Bescheinigung der Beschwerden und der damit verbundenen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit des Prüflings. Dem Amtsärztlichen Attest ist zwingend das Beiblatt zur Einreichung von Attesten beizulegen. Dieses kann gegebenenfalls nachgereicht werden, bis dahin kann das amtsärztliche Attest nicht bearbeitet werden.

Anerkennung von Prüfungsunfähigkeit bei Prüfungen

Eine Prüfungsunfähigkeit kann nur anerkannt werden, wenn am Tag der Prüfung die Leistungsfähigkeit des Prüflings aufgrund besonderer Umstände oder Erkrankung in so erheblichem Umfang eingeschränkt ist, dass eine Teilnahme an der Prüfung nicht zumutbar ist.
Für die Entscheidung, ob eine Prüfungsunfähigkeit am Tag der Prüfung vorliegt und anerkannt werden kann, ist allein die Prüfbehörde (Hochschule Trier) zuständig. Nicht der Arzt. Dieser ist allein für die entsprechende Bescheinigung der Beschwerden und Einschränkungen verantwortlich.
Damit die für die Entscheidung zuständige Prüfbehörde das Vorliegen einer Prüfungsunfähigkeit prüfen kann, ist die detaillierte Angabe des Beschwerdebildes und die Angabe der Einschränkungen auf die Leistungsfähigkeit erforderlich. Die geltende Rechtsprechung hat deswegen die Verpflichtung des Prüflings zum Nachweis und zur gegebenenfalls erforderlichen Entbindung des Arztes bzw. Amtsarztes von der Schweigepflicht bestätigt.