Open MINT Labs

An dieser Stelle versorgen wir Sie mit Informationen rund um das Projekt Open MINT Labs (OML). Insbesondere finden Sie hier einen aktuellen Überblick über unsere OML-Labore zum Einsatz in Ihrer Lehre oder zur Unterstützung Ihres Studiums.

Was verbirgt sich hinter Open MINT Labs? Projektstruktur und Ziele

Die Hochschule Trier darf sich zu den Glücklichen zählen, die im Rahmen des „Qualitätspakts Lehre“ mit Bundesmitteln ausgestattet sind. Neben dem Vorhaben STUNNING wird das Verbundprojekt Open MINT Labs (OML) gefördert. 

OML richtet seine Aufmerksamkeit auf die laborintensiven Grundlagenlabore in  Physik, Chemie/Biologie, Elektrotechnik, Maschinenbau und Bauingenieurwesen. Diese sollen um virtuelle Elemente angereichert werden und den Studierenden bei ihrer Vor- wie Nachbereitung der Praktika als flexibles Angebot zu Gute kommen. Gemäß dem angelegten Blended-Learning-Lab-Konzept ist der Einsatz der virtuellen Labore allerdings weiter gefasst als er auf den ersten Blick erscheinen mag: Auch die Lehr-Lern-Formen wie Vorlesung und Übung/Tutorium können eine gelingende Verzahnung mit OML erfahren. In Kooperation mit den Dozenten der Hochschule(n) konzipiert und erstellt das interdisziplinär zusammengesetzte OML-Team, wozu auch Experten aus dem Medienbereich zählen, die virtuellen Labore. 

Wie sieht ein virtuelles OML-Labor konkret aus? Unsere Pilotlabore

Alle OML-Labore folgen einem einheitlichen Aufbau, der didaktisch durchdacht ist. Das Grundgerüst setzt sich aus den fünf selbsterklärenden Bausteinen „Orientierung“, „Grundlagen“, „Experiment“, „Anwendung“ und „Reflexion“ zusammen. In dieser Reihenfolge wird der Studierende bei seinem Lernprozess – beginnend mit dem Aneignen von fachlichem Wissen über das Verstehen bis zum Anwenden des Gelernten – begleitet. Der Baustein „Anwendung“ versucht mit einem authentischen Beispiel den Bezug zur späteren Arbeitswelt der Studierenden herzustellen und trägt damit dem problembasierten Lernen (PBL) Rechnung. Erst durch die (inter)aktive Auseinandersetzung mit dem Stoff findet so ein Erfahren der eigenen Kompetenz statt.

Um eine Vorstellung zum Aussehen eines typischen OML-Labors zu bekommen, werfen Sie einfach einen Blick in die einsatzbereiten Pilotlabore aus dem Arbeitsumfeld der Hochschule Trier.

Welche Potenziale lassen sich ausschöpfen? Synergien zwischen den Akteuren

Wir hoffen, dass Ihnen die Pilotlabore als Orientierung und Anregung dienen. Im Idealfall gelingt es uns sogar, Sie als Lehrender/Lernender zu begeistern und Sie möchten zusammen mit dem OML-Team schon das nächste virtuelle Labor in Angriff nehmen. Denn bei der aufwändigen Konzipierung und der Erstellung professioneller Inhalte sind wir auf alle Experten/Akteure aus dem Umfeld der Hochschule angewiesen und bitten um die Bereitstellung von gut gemachten Materialien oder sogar „Edelsteinen“ einer Veranstaltung. Im Sinne einer Win-Win-Situation lassen sich viele interessante Lehr-Lern-Gegenstände (z.B. Praktikumsversuche, Vorlesungsthemen, Labor-/Projekt-/Abschlussarbeiten etc.) aufspüren, die sich in virtueller Form dokumentieren, aufbereiten oder präsentieren lassen. Dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt!

Ebenso wertvoll ist uns der Austausch über Methoden guter Lehrpraxis oder die Vermittlung von interessanten Firmenkontakten zur Untermauerung des Praxisbezuges.

An den Leser – sei es in der Rolle als Dozent oder Studierender – adressieren wir die Fragen: Welche Möglichkeiten/Chancen ergeben sich daraus für meine Veranstaltung bzw. mein Studium? Wie kann ich virtuelle Elemente lernfördernd gestalten bzw. damit studieren?

Motivationsvideo der Lerneinheit Luftkissenbahn

Das diesem Bericht zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL12056C gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Ansprechpartner

Dr. rer. nat. Tobias Roth

Fachgebietskoordinator Physik
Verbundprojekt openMINTlabs

+49 6782 17-1121

Gebäude: 9916 Raum: 131

Postfach 13 80

55761 Birkenfeld

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